Ein Problem weniger

Selbständig leben – Unfälle vermeiden!

Aktiv, Mobil und Unfallfrei

Mehr als 200.000 Menschen über 65 Jahre verunfallen jedes Jahr in Österreich. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, einen Unfall zu erleiden. Die meisten Unfälle ereignen sich im eigenen Haushalt. Häufiger Grund: Die eigenen vier Wände sind nicht altersgerecht gestaltet.

Die meisten Menschen möchten trotz veränderter Bedürfnisse im Alter so lange wie möglich mobil bleiben, ihre Freizeit aktiv gestalten und zuhause leben.

Ein häufiges Problem dabei ist das zunehmende Risiko von Unfällen und Stürzen und – wenn sie eintreten – deren Folgen.

Die Informationsplattform „Ein Problem weniger“ hilft Ihnen, Ihren Alltag und Ihre Freizeit möglichst einfach, möglichst sicher zu gestalten.

Informieren Sie sich über bewährte und neue Produkte und Angebote rund um das Thema „Unfälle vermeiden“ und finden Sie auch gleich den passenden Anbieter für Sie.

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Wie Hoch ist mein Sturzrisiko?

Welche Unfallgefahren gibt es in der eigenen Wohnung? Welches sind die häufigsten Stolperfallen? Welche Beschwerden und Gefühle beeinflussen Ihr Sturzrisiko? Und wie können Sie Stürzen und Unfällen vorbeugen?

Machen Sie den Test!

gut zu Wissen

Häufige Fragen zum Unfallgeschehen bei Menschen über 60

Wohnsituation
     
Gesundheitszustand
Jeder Fünfte sieht sich als vollkommen gesund, in Summe geben sich rund 80 Prozent mit ihrer Gesundheit zufrieden; ernsthafte Probleme gibt es bei 5 Prozent der Ü60-Jährigen (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).  
Einnahme von Medikamenten
Knapp 70 Prozent verweisen generell auf eine dauerhafte Medikamenteneinnahme, bis 70 Jahre ist es etwas mehr als jeder Zweite; im Schnitt sind es etwa 3,5 Mittel pro Person (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).    
Dauerhafte Einschränkungen – Sehen
Ein ähnlich hoher Anteil von knapp 70 Prozent leidet dauerhaft unter einer Seheinschränkung, der Anteil bei Frauen ist deutlich höher (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).

Unfällprävention Science Fiction

Am Beispiel autonomes Fahren

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, nicht mehr allen Anforderungen im Straßenverkehr gerecht zu werden. Sind Sehkraft, Reaktionsfähigkeit und Beweglichkeit eingeschränkt, wird das Autofahren riskanter. Nicht zu unterschätzen sind auch die Nebenwirkungen von Medikamenten, die das Fahrverhalten häufig negativ beeinträchtigen.

Bis das selbstfahrende eigene Auto als Lösung dieses Problems in der Garage steht, wird es aber noch etwas dauern. Deshalb unser Appell an alle SeniorInnen am Steuer: Reagieren Sie gelassen, wenn Sie zum Beispiel von Ihren Kindern darum gebeten werden, einen freiwilligen Gesundheits-Check zu machen. Hinterfragen Sie Ihre eigene Leistungsfähigkeit im Straßenverkehr und lassen Sie sich regelmäßig von Ihrem Arzt untersuchen. Sollte tatsächlich festgestellt werden, dass Ihr Fahrvermögen reduziert ist, handeln Sie verantwortungsbewusst und setzen Sie sich nicht mehr selbst hinters Lenkrad.