Safety Tipps & Safety Checks

Safety Tipps & Safety Checks

Safety Tipps & Safety Checks, Wie hoch ist mein Sturzrisiko?

Ein Drittel der über 65-Jährigen und sogar die Hälfte der über 80-Jährigen stürzt einmal im Jahr und das mit zum Teil schwerwiegenden Folgen: Sie erleiden häufig komplizierte Knochenbrüche insbesondere Hüft- und Oberschenkelhalsfrakturen. In 20 Prozent der Fälle erholen sich die Betroffenen nicht mehr von den Folgen und werden zum Pflegefall. Andere ziehen sich aus Angst vor einem erneuten Sturz komplett zurück: Etwa 40 Prozent schränken in den Folgemonaten ihre körperliche Aktivität zum Teil erheblich ein. Diese Checkliste hilft Ihnen bei der Einschätzung Ihres Sturzrisikos, sie basiert auf Materialien des „Centers for Disease Control and Prevention (CDC) „.

Informiert sein, Safety Tipps & Safety Checks

Zusammen macht alles mehr Spaß, auch das Altern. In Vereinen und Gruppen mit gleichen Interessen findet ein Austausch statt, man versteht sich und kann gemeinsam Interessen vertreten und Aktivitäten verbringen. Engagieren Sie sich aktiv oder als Mitglied in einem SeniorenInnenverein und erhalten Sie wertvolle Tipps und Infos von Gleichgesinnten und Menschen in Ihrem Alter.

Informiert sein, Safety Tipps & Safety Checks

Ambient Assisted Living (AAL, immer öfter auch Active & Assisted Living) bedeutet wortwörtlich soviel wie „umgebungsunterstütztes Leben“ und lässt sich im deutschsprachigen Raum am besten mit „Alltagstaugliche Assistenzsysteme- und Lösungen“ übersetzten. Der Begriff umfasst Methoden, Konzepte, Systeme und Produkte und Dienstleistungen, die das Leben von älteren und beeinträchtigen Personen situationsbedingt und unaufdringlich unterstützen.

Im Vordergrund stehen dabei intelligente Informationstechnologien und Kommunikationstechnologien, die den Komfort, die Sicherheit und die Gesundheit der Bewohner steigern sollen. Moderne Hausautomationstechnik und Gebäudetechnik verbunden mit Notrufsystemen und sozialen Dienstleistungen sind die Grundlage für AAL-Systeme. Ähnliche Begriffe und Konzepte, die ebenfalls auf vernetzten Technologien basieren, sind u.a.: Smart Living, Smart Home, Smart House, vernetztes Wohnen, intelligentes Wohnen und eHome.

Für den Enkelbesuch, Für zu Hause, Safety Tipps & Safety Checks

Für den Enkelbesuch jeden Alters ist es wichtig, dass die Wohnung der Großeltern nicht nur altersgerecht für den eigenen Alltag ist, sondern auch für Kinder eine sicherere Umgebung bietet. In diesem virtuellen Haus erfahren Sie all das und noch mehr! Bewegen Sie sich als Kind durch die Räume und lernen Sie dabei, wo es Gefahrenquellen und Sicherheitsrisiken gibt und wie man diese entschärft. Gerade durch die Sicht von Kindern erkennt man Gefahrenpotenziale, die als Erwachsene nicht mehr wahrgenommen werden. Nach Ihrem Rundgang bekommen Sie eine Checkliste mit konkreten Empfehlungen für Maßnahmen, die das Leben in Ihrem Zuhause sicherer machen.

 

 

 

 

Für die Freizeit, Safety Tipps & Safety Checks

Von Schwimmunfällen sind häufig ältere, auch geübte Schwimmer betroffen. Herz- und Kreislaufversagen können im Wasser besonders gefährlich werden. Viele Badenotfälle lassen sich aber vermeiden, wenn man Vorsichtsmaßnahmen ergreift, die wichtigsten Schwimmregeln beachtet und auch bei einem gesundheitlichen Notfall des Partners weiß was zu tun ist.

Die wichtigsten Tipps, damit die Idylle am See oder am Fluss nicht zur Gefahr wird:

  1. Wer sich nicht ganz gesund und fit fühlt, schwimmt nur im überwachten Bereich.
  2. Längere Strecken besser in Begleitung schwimmen und/oder im offenen Gewässer Auftriebshilfe nutzen, z. B. Schwimmboje. ABER: Luftmatratzen und Schwimmhilfen bieten hier keine Sicherheit.
  3. Nie überhitzt ins Wasser springen. Der Körper braucht Anpassungszeit.
  4. Auf Alkohol und Drogen verzichten. Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.
  5. Kinder im Auge behalten – die kleinen immer in Griffnähe.
Für die Freizeit, Safety Tipps & Safety Checks

In den Bergen die Natur zu genießen und sich körperlich zu betätigen ist nicht nur für ältere Personen eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Wanderungen stärken das Immunsystem, fördern und verbessern die körperliche und geistige Aktivität und schöne Wanderwege sind in Österreich überall nach kurzer Anreise zu erreichen. Folgende zehn Schritte beinhalten die wichtigsten Regeln am Berg für ein sicheres Wandervergnügen:

  1. Richtige Selbsteinschätzung
  2. Richtige Tourenplanung
  3. Richtige Ausrüstung
  4. Richtiges Tempo
  5. Sicheres Bergvergnügen mit Kindern
  6. Richtige Verpflegung
  7. Richtige Wettereinschätzung
  8. Richtiges Verhalten bei Gewittern
  9. Richtiger Umgang mit Weidevieh
  10. Richtige Reaktion bei Notfällen
Für die Freizeit, Safety Tipps & Safety Checks

Ob jung, älter oder alt, ob zuhause, allein oder in Gruppe, ob live oder online  –  an Sport- und Bewegungsangeboten mangelt es in Österreich nicht und oft gibt es wohnortnah zahlreiche Angebote. Für jeden Mensch gibt es das richtige Bewegungslevel und Angebot und gerade im Alter ist es wichtig fit zu bleiben und so die körperliche Aktivität zu behalten und stärken. Das schützt nicht nur vor Stürzen, sondern hält gesund und erhöht die Lebensqualität.

Für die Freizeit, Safety Tipps & Safety Checks

Bewegung ist gesund! Das ist eine Tatsache, die vielfach belegt ist. Doch wie viel Bewegung ist empfehlenswert?

Eine Antwort auf diese Frage geben die österreichischen Bewegungsempfehlungen des Fonds Gesundes Österreich. Sie sind eine Orientierungshilfe, um gesunde Bewegungsgewohnheiten im täglichen Leben umzusetzen. Bleiben Sie in Bewegung!

Für unterwegs, Safety Tipps & Safety Checks

Mit zunehmendem Alter steigt häufig auch der Anspruch an das eigene Fahrzeug. Auf folgende Kriterien für mehr Komfort und Sicherheit achten SeniorInnen besonders:

  • Sicht: keine getönten Scheiben, Blendschutz, komfortable Spiegel mit Vergrößerung, kein Scheibendisplay, Kurvenlicht
  • Ergonomie: hohe Sitzposition, tiefer bequemer Einstieg, niedrige Ladefläche
  • Fahrassistenz: vollautomatische Systeme mit Sprachsteuerung und Ansage, Einparkhilfe, Bremsassistenz, Navigation mit großem Display, Spurwechselassistent und Abstandswarner.
Für die Freizeit, Für unterwegs, Safety Tipps & Safety Checks

Bevor Sie auf aktuelle Mobilitättrends, wie E-Bikes oder Pedelecs, aufspringen, sollten sich damit auseinandersetzen. Übung und die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Helm) sind hier besonders gefragt.

Gerade ein E-Mountainbike schiebt durch das Gewicht ganz schön an und da ist Grundwissen vom Bergabfahren und Kurventechnik meistens noch wichtiger als bei einem „normalen “ Mountainbike oder beim E-Bike für die Stadt.

Spezielle E-Bike Kurse zum Üben und Testen, speziell für ältere Personen, die schon ein E-Bike besitzen oder sich eines kaufen möchten, bringen mehr Sicherheit und sorgen für ungetrübten Fahrspaß auf und abseits der Straße.

Gut zu Wissen

Häufige Fragen zum Unfallgeschehen bei Menschen über 60

     
Jeder Fünfte sieht sich als vollkommen gesund, in Summe geben sich rund 80 Prozent mit ihrer Gesundheit zufrieden; ernsthafte Probleme gibt es bei 5 Prozent der Ü60-Jährigen (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).  
Knapp 70 Prozent verweisen generell auf eine dauerhafte Medikamenteneinnahme, bis 70 Jahre ist es etwas mehr als jeder Zweite; im Schnitt sind es etwa 3,5 Mittel pro Person (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).    
Ein ähnlich hoher Anteil von knapp 70 Prozent leidet dauerhaft unter einer Seheinschränkung, der Anteil bei Frauen ist deutlich höher (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).
Nahezu jeder der Betroffenen verwendet eine Brille zur Korrektur der Seheinschränkung, erst ab 80 Jahren ist häufiger von nicht korrigierbaren Beeinträchtigungen zu sprechen (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).
Rund 40 Prozent aller Ü60-Jährigen gehen täglich spazieren, in Summe sind es 80 Prozent, die zumindest wöchentlich auf den Beinen sind; hohe Werte zeigen sich auch fürs Turnen (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).
In etwa jeder Vierte leidet an Mobilitätseinschränkungen, Schwierigkeiten beim Gehen bzw. Stiegen steigen sind dabei vorrangig (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).
Unterstützungen bei der Hausarbeit sind vermehrt die Ausnahme, wenn dann erfolgt diese am ehesten durch Familienangehörige; professionelle Hilfe wird nur bei 1-3 Prozent in Anspruch genommen (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).
Mehr als drei Viertel fühlen sich zuhause im Hinblick auf Unfälle oder Stürze sehr sicher, explizite Unsicherheit ist bei kaum jemandem vorhanden (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).
Jeder Zehnte gibt an, in den letzten 12 Monaten gestürzt zu sein, weitere 3 Prozent sprechen von Beinahe-Stürzen – im Detail Frauen etwas häufiger als Männer (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).
Stolpern über Gegenstände bzw. Haustiere als Hauptgrund für Stürze zuhause, bei jedem Fünften (vor allem Älteren) tritt zuvor ein Schwindel- oder Schwächeanfall auf (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).  
Handlauf und Badvorleger sind häufig vorhanden, Haltegriffe (z.B. in Dusche, Wanne, Toilette) sind für  etwa 20-30 Prozent vor allem ab 70 Jahren ein Thema  (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).  
Technische Hilfsmittel in Summe sehr selten vorhanden, am ehesten verfügt man über eine Herdabschaltung; Funk-Notruftaste und -armband haben ca.  4-5 Prozent  (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).
Zusätzlich sind automatische Beleuchtungen und Rauchmelder ein gewisses Thema, Türschwellenentfernung werden immerhin in jedem vierten Haushalt durchgeführt (Zahlen in der Grafik sind Prozentwerte. Quelle: KFV 2019, Repräsentativbefragung in der österreichischen Bevölkerung ab 60 Jahren).